Zusammen mit unseren Bündnispartner*Innen haben wir auf der Kundgebung „Stoppt die Gewalt, stoppt die Femizide!“ ein klares Zeichen gesetzt und waren mit mehreren Redebeiträgen stark vertreten. Wir haben der Frau gedacht, die am 12.05. in Nienburg Opfer eines Femizids wurde. Diese Tat ist kein tragischer Einzelfall und kein Beziehungsdrama, sondern ein Femizid, einer von 33 Fällen, die wir, Stand heute, alleine in diesem Jahr betrauern müssen.
Unsere Rednerinnen machten klar: Femizide sind die letzte Konsequenz einer strukturellen Ungleichheit, die Frauen systematisch benachteiligt. Solange patriarchale Rollenvorstellungen ungebrochen bleiben, bleiben Bedrohungen im privaten wie im öffentlichen Raum. Der gefährlichste Ort für Frauen ist die eigene Wohnung. Dennoch bleibt der mediale Aufschrei und eine breite gesellschaftliche Debatte aus. Wir wollten daher mit der Kundgebung unseren Teil dazu beitragen, eine größere Öffentlichkeit für dieses drängende Thema zu schaffen.
Um solche schrecklichen Taten in Zukunft zu verhindern, stellen wir klare Forderungen auf: „Wir wollen deutlich mehr Mittel für Prävention – für Frauenhäuser, Schutzwohnungen, Beratungsstellen und gut geschulte Polizei und Justiz. Wir erwarten die lückenlose, verbindliche Umsetzung der Istanbuler Konvention in Bund, Ländern und Kommunen, mit klaren Aktionsplänen, festem Budget und unabhängiger Erfolgskontrolle.“, so unsere Kreisvorsitzende sowie Frauen- und genderpolitische Sprecherin der Niedersächsischen Grünen Ann-Sophie Wiek.
Auch in der Landesregierung arbeiten wir strukturell daran, das Leben von FLINTA*-Personen sicherer zu machen. “Mit der rot-grünen niedersächsischen Landesregierung gehen wir mit einer eigenen Koordinierungsstelle und einem umfangreichen Aktionsplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt vor", so Andreas Hoffmann, haushaltspolitischer Sprecher im Landtag.
Wer vor Ort weiter Sichtbarkeit für dieses Thema schaffen möchte, kann sich gerne an den Kreisvorstand oder direkt an Editha Schwohl-Masberg wenden.
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