21.08.2012

Gemeinschaftsstraßen und breite Radwege gefordert

Die Stadtratsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und WG Nienburg haben sich in fraktionsübergreifenden Gesprächen mit der Verkehrssituation, insbesondere mit dem Radverkehr in Nienburg befasst. In einem gemeinsamen Ratsantrag setzen sie sich für die Fortschreibung des Radwegekonzepts und einem verstärkten Ausbau der sogenannten Expressrouten von den Stadtteilen in die Innenstadt ein. Die Radwege auf den Hauptrouten sollen breiter und möglichst beidseitig geführt werden. An einigen Abschnitten des nur einseitig geführten Radwegs auf der Hannoverschen Straße kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrern und Radfahrern - manchmal auch zu Unfällen. Da soll nun Abhilfe geschaffen werden.
Zusätzlich sollen, so der Wunsch der Fraktionen, Gemeinschaftsstraßen in Anlehnung an ‚Shared Space‘ vor den Schulen eingerichtet werden, um dort die Verkehrssicherheit angesichts der täglich großen Schülerströme zu erhöhen. „Wir GRÜNEN haben schon lange das Anliegen, moderne Verkehrskonzepte ähnlich wie ‚Shared Space‘ auch in Nienburg zu etablieren,“ meint Peter Schmithüsen, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtrat. „In den ausgewiesen Bereichen der sogenannten Gemeinschaftsstraßen vor den Schulen wie Friedrichstraße, Buermende, Nordertorstriftweg, wo täglich hunderte Schülerinnen und Schüler unterwegs sind, müssten alle Verkehrsteilnehmerinnen auf der Gemeinschaftsstraße sehr aufmerksam und rücksichtsvoll sein. Andere Städte haben uns das schon mit Erfolg vorgemacht.“
Der Ratsantrag weist außerdem auf den offensichtlichen Mangel an Stellplätzen für Fahrräder sowohl in der Innenstadt als auch am Bahnhof hin. Hier sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden. Die erforderlichen finanziellen Mittel, so der Ratsantrag, sollen in den Haushalt 2013 und die folgenden Jahre eingeplant werden.

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URL:http://gruene-nienburg.de/presse/2012/expand/418686/nc/1/dn/1/