Die Strompreise in Deutschland gehören nach Angaben des Umweltinstituts München e.V. zu den höchsten Europas. In der öffentlichen Debatte werden in letzter Zeit zunehmend die Kosten der Förderung erneuerbarer Energien angeprangert. Kritiker behaupten, das Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG) sei für einen Großteil der aktuellen Strompreiserhöhungen verantwortlich
und leiste zudem keinen Beitrag zum Klimaschutz. Diese Darstellung sei falsch. „Erneuerbare Energien vermeiden Milliarden Euro für Gesundheits-, Klima- und Umweltschäden. Andererseits verbilligen sie den Stromeinkaufspreis an der Strombörse“, so das Institut. Und weiter beklagt es, dass die großen Energiekonzerne diesen preissenkenden Effekt nicht an die privaten Verbraucher weitergeben. Sogenannte „Strompreislügen“ lauten z.B.: „Erneuerbare Energien machen den Strom teuer.“ „Hohe Strompreise gefährden den Industriestandort Deutschland.“ „Die Energiewende zwingt zum Import von billigem Atomstrom aus dem Ausland.“ Diese Strompreislügen verunsichern die Verbraucher, ihr Vertrauen in die Energiewende schwindet. Aus diesem Grund haben die Kreisgrünen mit Unterstützung des Steimbker Ortsverbandes nun Christoph Ströer eingeladen. Er projektiert Windanlagen im Raum Osnabrück und hat sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt. Am Samstag, dem 7. September stand er ab 10.00 Uhr am GRÜNEN-Stand in der Fußgängerzone Lange Straße/Ecke Georgstraße interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.
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