Nienburg. Die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte gegen den Mehrheitsbeschluss des Rates zur Erhöhung der Sitzungsgelder Anfang des Jahres 2019 votiert und in öffentlicher Sitzung angekündigt, diese zusätzlichen Beträge der Fraktion für Nienburger Projekte und Einrichtungen zu spenden. „Im vergangenen Jahr ging unsere Spende an das Frauenhaus für Ausflüge und Aktionen mit dort zu betreuenden Kindern. In diesem Jahr waren wir uns in der Fraktion schnell einig, dass wir unsere Spende an den Arbeitskreis Gedenken richten“, erläutert Peter Schmithüsen, der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat.
Die kontinuierliche Arbeit und das Engagement des Arbeitskreises sei für die Erinnerungskultur in der Stadt Nienburg unverzichtbar und von hoher Relevanz. Besonders das jüngst vom Arbeitskreis Gedenken konzipierte Mahnmal am Weserwall sei ein würdiger Ort, um der Opfer durch Krieg und Verfolgung zu gedenken. Der Arbeitskreis hatte im Auftrag des Rats die Neugestaltung der zentralen Gedenkstätte entwickelt und mit Unterstützung von Sponsoren und Spenden realisieren lassen. Diese wichtige Ergänzung des Denkmals für die Gefallenen der beiden Weltkriege um eine Gedenkstätte für die verschiedenen Opfergruppen des Nationalsozialismus, sei in Inhalt und Gestaltung mit den gläsernen Stelen sehr gelungen, so die Mitglieder der Stadtratsfraktion.
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