Von ihrem langjährigen Mitstreiter Dr. Friederich Naehring verabschiedeten sich jetzt die Grünen im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung. Im Jahr 2004 aus Dresden zugewandert, geht er nun mit seiner Frau Anne in die alte Heimatstadt zurück. Auf der politischen Bühne stellte er sich bereits 2005 als Bundestagskandidat zur Verfügung und war mehrere Jahre Sprecher des Ortsverbandes Landesbergen, bis dieser zum OV Mittelweser mit Stolzenau fusionierte. Mit einem Präsentkorb voller Nienburger Überraschungen bedankte sich der Kreisverband bei Naehring für sein Engagement. Darüber hinaus brachte er seinen Sachverstand in die 2007 gegründete Sonnenscheine Mittelweser e.G. ein. Als Vorstandsmitglied projektierte er die erste Photovoltaik-Anlage der Genossenschaft in Wellie. Er begutachtete 33 kirchliche Gebäude und erarbeitete Vorschläge für energetische Sanierungen. Auch als Fachjournalist, Berater und Referent zahlreicher VHS-Veranstaltungen vermittelte er sein Fachwissen. Als Mitbegründer der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen trat er für mehr soziale Gerechtigkeit ein und organisierte informative Veranstaltungen zum Thema. Ferner war er als Koordinator für den Arbeitskreis Klimaschutz in Nienburg mit verantwortlich für die Grundlegung und beginnende Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises. Naehring betonte, dass seine Frau und er sich im Landkreis sehr offen aufgenommen gefühlt hätten. Das Ehepaar hat mit fünf befreundeten Familien ein Passivhaus im Zentrum Dresdens gebaut. Außerdem freuten sich die beiden darauf, wieder in der Nähe ihrer drei Kinder zu sein.
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