Nienburg. Nach dem die Bereitschaft zur Kandidatur von Peter Schmithüsen für die Bürgermeisterwahl schon öffentlich bekannt gegeben wurde, stellte nun die Parteiversammlung, mit einem einstimmigen Wahlergebnis, offiziell ihren Kandidaten auf. „Ich freue mich, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern Nienburgs mit Peter Schmithüsen einen kompetenten Kandidaten direkt aus unseren Reihen präsentieren können“, so Fabian Brehmer, stellv. Sprecher des Ortsverbands der Grünen. Als Kommunalpolitiker sei er in der Stadt durch engagierte Fraktionsarbeit im Rat bekannt und bringe als Abteilungsleiter eines großen Unternehmens auch die nötige Verwaltungs- und Führungserfahrung mit, so Brehmer. Auf der Agenda der Grünen im Wahlkampf werden die Finanzlage der Stadt, die Schulentwicklung, die langfristige Absicherung von Sport-, Bildungs- und Kultureinrichtungen, weitere klimafreundliche Verkehrskonzepte sowie die dringend notwendige energetische Sanierung städtischer Liegenschaften sein. Vorstandsbeisitzerin Susanne Hentschel verbindet mit der Kandidatur Schmithüsens konkret die Erwartung, dass die Kinderbetreuungskosten in den Kitas auch in Zukunft für alle bezahlbar und gerecht bleiben. „Wir wollen durch ein pädagogisch und finanziell attraktives Angebot sicherstellen, dass Eltern ihre Kinder weiterhin gerne in die Einrichtungen schicken. Hier wird wichtige Bildungs- und Integrationsarbeit geleistet“, so Hentschel. Für Susanne Adam-Kindler, Schatzmeisterin des Ortsverbands, ist die von Schmithüsen angestrebte umfassende Bürgerinnenbeteiligung ein Schlüsselprojekt. „Es gibt so viele Entscheidungen des Rates und der Verwaltung, die die Menschen direkt betreffen, wie zum Beispiel die Innenstadtgestaltung. Es sollte doch gelingen, mehr direkte Beteiligung zu ermöglichen“, so Kindler. Schmithüsen selbst ist sich sicher, dass durch eine intensive Aufgabenkritik in der Verwaltung, die notwendigen personellen und finanziellen Spielräume geschaffen werden können, um in Zukunft auch solche Projekte angehen zu können. „Ich danke für das große Vertrauen meiner Partei. Die Chance für einen Wechsel im Rathaus ist da und freue mich auf den langen Wahlkampf mit vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen“, so Schmithüsen.
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