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Grüne des Kreisverbands Nienburg auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn.

Weichenstellungen in schwieriger Zeit

Unter dem Motto „Wenn unsere Welt in Frage steht: ANTWORTEN“ stand der grüne Parteitag vom vergangenen Wochenende, an dem Karim Iraki, Steffen Pfeufer und Beate Waibel-Flanz aus dem Kreisverband Nienburg als Delegierte teilnahmen.

Klimakrise, Krieg in der Ukraine, Energiekrise – große Themen, die auch ihren Widerhall auf kommunaler Ebene haben. Die Delegation nutzte den Austausch, um Inspiration, Ideen und Erfahrungen aus anderen Kommunen für ihre Arbeit vor Ort mitzunehmen.

Für Karim Iraki ist die Entscheidung, sich in der Koalition für den Ausbau überregionaler Radwege aus Bundesmitteln einzusetzen ein positives Signal für die Stärkung des ländlichen Raums. Gerade dort ist Fahrrad ein wichtiges Transportmittel neben dem Auto. Auch der Tourismus profitiert von einem gut ausgebauten Radwegenetz. Klimaneutraler Tourismus wird in Zukunft wichtiger werden, um ländliche Regionen zu stärken. Kleine und ländliche Kommunen haben aber oft weder die finanziellen noch personellen Ressourcen, um in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen überregionale Radwege zu planen und bereitzustellen. Deshalb ist es wichtig, dass die Kommunen bei der Aufgabe des Ausbaus dieser Radwege direkt finanziell unterstützt werden aus Bundesmitteln – über die bestehenden Förderprogramme hinaus.

Beate Waibel-Flanz nimmt neue Energie-Netzwerke und Impulse mit in ihren Ortsverband Hoya, wo die Grünen eine Austausch- und Informationsplattform zur Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft geschaffen haben. Daraus hat sich ein Gründungsimpuls ergeben, die Gründung steht unmittelbar bevor. Sie hofft, dass die Kontakte ein hilfreiches Angebot in Bezug auf die anstehenden Weichenstellungen für die neue Genossenschaft sein können.

Für Steffen Pfeufer war es wichtig, dass sich die Grünen weiterhin für die Unterstützung der Ukraine aussprechen – sowohl militärisch als auch humanitär. Beeindruckt war er von der Rede Irina Scherbakowas, die mit der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial den diesjährigen Friedensnobelpreis gewann und in ihrer Gastrede betonte„Wer Frieden will, der muss dafür sorgen, dass die Ukraine alles für ihre Verteidigung Nötige bekommt“. In seiner Arbeit im Landkreis liegt ihm persönlich die humanitäre Hilfe für die ukrainischen Menschen - in der Ukraine wie in Deutschland – besonders am Herzen. In Gesprächenmit anderen Delegierten hat Steffen Pfeufer Erfahrungen ausgetauscht und auch neue Impulse mitgenommen, die er für sein Engagement für Geflüchtete im Landkreis einsetzen kann.



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